169 Schützinnen und Schützen in der Wertung · Hämelhausen-H. gewinnt beide Mannschaftswettbewerbe
Volle Ringzahlen allein reichten beim Verbandsschießen des Schützenverbandes Weser 2026 häufig noch nicht zum Sieg. Wie eng die Entscheidungen beim Schützenverein Hassel ausfielen, zeigte besonders der Mannschaftswettbewerb: Gleich drei Vereine erreichten mit ihren jeweils fünf besten Schützen die Höchstzahl von 250 Ringen. Erst die Teiler entschieden über den Pokalgewinn.
Mit 169 gewerteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den fünf Vereinen Doenhausen, Eystrup, Gandesbergen, Hämelhausen-H. und Hassel war das Verbandsschießen des Schützenverbandes Weser breit besetzt. Im Mittelpunkt standen neben den Mannschaftspokalen die Königstitel und Ritterplätze in vier Altersklassen.
In der Schützenklasse sicherte sich Laura Runge aus Eystrup mit 50 Ringen und einem Teiler von 219 die Königswürde. Vanessa Lackmann aus Hämelhausen-H. folgte als erste Ritterin mit ebenfalls 50 Ringen und einem Teiler von 325. Den zweiten Ritterplatz errang Christoph Hill vom gastgebenden Schützenverein Hassel mit 50 Ringen und einem Teiler von 374.
Die Königswürde in der Altersklasse ging an Wibke Brüns aus Hämelhausen-H. Sie erzielte 50 Ringe und einen Teiler von 268. Auch ihre beiden Nächstplatzierten schossen die volle Ringzahl: Sabine Seemann aus Gandesbergen wurde mit einem Teiler von 475 erste Ritterin, Maik Land aus Eystrup mit einem Teiler von 576 zweiter Ritter.
Über einen Königstitel für den Gastgeber konnte sich Gerhard Vogel freuen. Der Hasseler setzte sich bei den Senioren mit 50 Ringen und einem Teiler von 160 an die Spitze. Ihm zur Seite stehen Jürgen Wiechers aus Hämelhausen-H. als erster Ritter mit einem Teiler von 277 und Frank Lehmeier aus Gandesbergen als zweiter Ritter mit einem Teiler von 374. Beide erreichten ebenfalls 50 Ringe.
Bei der Jugend gab es eine Besonderheit bei der Titelvergabe: Jelle Born aus Hämelhausen-H. wurde Jugendkönig, nachdem die sportlich vor ihm platzierten Julian Löwen aus Doenhausen und Lisa Marie Rohlfs aus Gandesbergen bei der Ehrung nicht anwesend waren. Julian Löwen erhielt den ersten, Lisa Marie Rohlfs den zweiten Ritterplatz. Alle drei hatten 50 Ringe erzielt. Die sportliche Einzelrangliste blieb von dieser Änderung unberührt.
Auch in den Mannschaftswettbewerben führte der Weg zum Sieg über Hämelhausen-H. Den Jugendwanderpokal gewannen Jelle Born, Enna Meinke, Finja Cordes, Insa Bergmann-Kramer und Moritz Meyer mit zusammen 243 Ringen. Doenhausen belegte mit 237 Ringen den zweiten Platz, gefolgt von Gandesbergen mit 143 Ringen.
Besonders knapp fiel die Entscheidung um den Wanderpokal der Schützen aus. Hämelhausen-H., Hassel und Gandesbergen erreichten jeweils makellose 250 Ringe. Mit der niedrigsten Teilersumme von 1763 setzte sich Hämelhausen-H. vor Hassel mit 1906 und Gandesbergen mit 2265 durch. Zum Siegerteam gehörten Wibke Brüns, Jürgen Wiechers, Vanessa Lackmann, Marcel Lackmann und Joost Bischoff. Eystrup folgte mit 249 Ringen auf Platz vier, Doenhausen mit 246 Ringen auf Platz fünf.
Damit nahm Hämelhausen-H. beide Mannschaftspokale mit nach Hause. Die Königswürden verteilten sich dagegen auf drei Vereine. Für Gastgeber Hassel standen mit Gerhard Vogels Seniorentitel und dem denkbar knappen zweiten Mannschaftsplatz gleich zwei besondere Erfolge zu Buche.
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